Céline Manz. 9 espaces distincts

09.02.2020 – 05.04.2020

Welchen Einfluss haben die Biografie, das Geschlecht, die Nachlassverwaltungen und das Urheberrecht auf die Wahrnehmung des Werks berühmter Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts wie Sophie Taeuber-Arp, Sonia Delaunay oder Meret Oppenheim? Céline Manz (*1981, lebt und arbeitet in Basel und London) geht diesen Fragen mittels verschiedener Formen der Aneignung, Rekontextualisierung und Reaktivierung nach. Zu sehen sind etwa eine Interpretation eines unrealisierten Interieurs von Taeuber-Arp, das ihren männlichen Kooperationspartnern zu bunt gewesen war, oder Fotogramme einer Arbeit von Sonia Delaunay, übertragen von Websites, die diese fälschlicherweise ihrem Mann Robert zuordneten. Manz lotet Grauzonen des Urheberrechts und der juristischen Definition künstlerischer Originalität aus und stellt dabei immer auch Fragen zum heutigen Leben und Arbeiten als Künstlerin.

Bild: Céline Manz, Videostill aus «fold; Spectres»; 2019/2020. Courtesy of the Artist and Aubette 1928 / Musées de la ville de Strasbourg.

Eine Ausstellung/Veranstaltung von:

kunsthaus-langenthal

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