Nachweise von Schwarzen Madonnen gesucht

22. Juni 2019 – Nachweise von Schwarzen Madonnen für Forschungsarbeit gesucht

Im Rahmen der mmBE Fachexkursion an die HKB, Fachbereich Restaurierung und Konservierung, stellte Meret Haudenschild ihr Masterprojekt zur Restaurierung und Dokumentation der Schwarzen Madonna von Einsiedeln vor und regt mit einem Infoblatt zur Mithilfe bei Nachweisen von Kopien an.

Die Schwarze Madonna aus Einsiedeln ist eine polychrom gefasste Holzskulptur, die einer süddeutschen Werkstatt im Umkreis von Hans Multscher zugeschrieben wird, sie wird zwischen 1440 und 1465 datiert. Seit dem Mittelalter und vermehrt in der Barockzeit wurden in Auftrag gegebene Repliken der Schwarzen Madonna aus Einsiedeln hergestellt und kamen in Klöster, Kirchen, Kapellen und zu reichen Pilgern in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Die Repliken wurden mit schwarzem und weissem Inkarnat wiedergegeben. In der Schweiz verteilt gibt es über 60 noch erhaltene Kopien. Von den meisten existieren keine aktuellen Bildaufnahmen und der genaue Standort ist nicht bekannt - um diese Forschungslücke aufzuarbeiten ist jede Mithilfe wertvoll.

Weitere Informationen und eine Check-Liste wie ein Nachweis erstellt und gemeldet werden soll, finden Sie in untenstehendem Merkblatt.

Kontakt für Meldungen, Fragen und Anregungen: Meret Haudenschild

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